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In km 23,780 |
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Rheinböllen |
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Empfangsgebäude
mit:
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Güterschuppen und Stellwerksvorbau
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Wohnung für den jeweiligen Bahnhofsvorsteher
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Nebengebäude (Toilette, Abstellraum und
Rottenaufenthaltsraum und Garten)
Das Empfangsgebäude entspricht dem Bau "Kleines
Empfangsgebäude". Das Nebengebäude wurde nicht neben dem EG erbaut,
sondern gegenüber des EG.
Nebengebäude:
Bahnhofswirtschaft
Dem Empfangsgebäude gegenüber
(zwischen Empfangsgebäude und B 50) befand sich die Bahnhofswirtschaft.
In Betrieb bis Kriegsende und ab 1964.
Im Hotel befand sich auch
die
Mineralwasser- und Limonadenfabrik von Heinrich Wüster jun.
Zudem fertigte die Familie
Flaschenhülsen aus Stroh. Johann
Heinrich Friedrich WÜSTER (Vater von
Heinrich Wüster jun.) war von 1897
(gekauft) bis 1914 Besitzer des Hotels Hochwald, heutiges
Landhaus Elbert. Die Familie Wüster war vorher in Bacharach
ansässig und hatte dort einen Handel für Kohle, Salz, Holz, Tabak und
mehr. Als die Hunsrückbahn gebaut wurde, versprach er sich durch die
Ansiedlung am Bahnhof Rheinböllen eine Ausweitung seines Geschäftes. Er
handelte auch mit Holz aus dem Hunsrück und hatte dazu einen
Speditionsbetrieb mit Pferdefuhrwerken.
Besitzer ab 1914 noch unbekannt!
Anlagen:
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Ladestraße mit Holzlagerplatz
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Güterschuppen mit Verladerampe für Stückgut mit
ausziehbarer Verladepritsche
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Kopf- und Seitenrampe
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Kopf- und Seitenrampe entlang Verladegleis (B50)
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Verlademaß
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Fester Verladekran mit Laufkatzen über der
Ladestraße und Ladegleis 4
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2 Bahnsteige an Gleis 1 und Gleis 2 mit den
dazugehörigen schienengleichen Übergängen n.Gl. 2
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Wärterstellwerk in Richtung Ellern (sehr
wahrscheinlich von 1938 bis 1945 in Betrieb)
Gleisanlagen:
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Gleis 1 und 2 - (durchgehende Hauptgleise mit
Kreuzungs- und Überholungsmöglichkeiten)
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Gleis 3 - Abstellgleis
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Gleis 4 und 5 – Ladegleise
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Gleis 6 – Rampengleis entlang der B 50
Schrankenanlage:
Stellwerksraum:
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Hebelbank (7 Weichenhebel, 3 Gleissperrenhebel, 1
Riegelhebel, 2 Einfahrsignalhebel (Formsignal),
2 Hebelschlössern mit Schlüssel für Anschluss Mun-Depot und für
Anschluss Teves, Rheinböllerhütte)
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Blockkasten mit 2 Fahrstraßenhebel für 2 Ein- und
Ausfahrten mit der dazugehörigen Fahrstraßenfestlegung,
Anschlussblock Rheinböllen – Rheinböllerhütte
(Ausweichanschlussstelle)
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Außenwand: 1 Schlüsselkasten für die
Fahrstraßenauflösung und 2 Schlüsselkästen für die Blinklichtanlage
(Bahnübergang B 50 in km 23.454, Einschalttaste und Rangiertaste)
Betriebsführung:
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Bis 30,05,62 Nebenbahnbetrieb mit HG 60 km/h nach
den Fahrdienstvorschriften
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Ab 01,06,62 Vereinfachter Nebenbahnbetrieb nach der
Zugleitvorschrift (VZB) Rheinböllen wird Zuglaufstelle der
Zuglaufmeldestelle Stromberg (Hunsrück)
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Bis 31,12,94 Deutsche Bundesbahn
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Ab 01,01,95 Deutsche Bahn AG
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Vom 01,07,97 wird der Güterzugverkehr auf der
Strecke Langenlonsheim – Morbach von der
privaten Mannheimer Bahngesellschaft Waldhof AG (BWG) bis 30,09,99
übernommen
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Ab 01,10,99 wurde die Hunsrückbahn an die RP
Eisenbahngesellschaft (vormals Waldhof AG) (RPE) bis 31,12,2003
verpachtet
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Ab 01,01,2004 ist wieder die Deutsche Bahn AG
(Regionalnetz) Betreiber der Hunsrückbahn
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Dienstvorsteher
(während und nach dem Krieg):
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Waldfritz
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Allmacher
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Naunheim, Hans
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Bis 30,05,1962 Schmidt, Hugo
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Bis zum 30,05,1962 war der Bahnhof Rheinböllen ein
selbständiger Bahnhof und Hauptdienststelle für die Bfe Ellern/Hsr.
und Argenthal
Besetzung: Bahnhofvorsteher, mehrere Fahrdienstleiter und
Abfertigungsbeamten sowie Schrankenwärter
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vom 01,06,1962 (andere Unterlagen
ab1969) bis zum 24,09,1977 war der Bahnhof Rheinböllen nur noch
mit dem „örtlichen Betriebs- und Abfertigungsbeamten“ Georg Gawe
besetzt.
Bis zur endgültigen Schließung am 30,09,1977 wurden im Bahnhof
Rheinböllen Fahrkarten verkauft und
Gepäck, Expressgut, Stückgut und Wagenladungen nach dem In- und
Ausland abgefertigt.
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Ab 25,09,1977 ist der Bahnhof
Rheinböllen ein unbesetzter Bahnhof.
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Vom 26,09,1977 – 01,06,1991 ist
der Bahnhof Rheinböllen nur noch ein Wagenladungstarifpunkt.
Die Wagenladungsabfertigung erfolgt durch den Bahnhof Stromberg (Hunsrück)
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Versandaufkommen an
Wagenladungsgüter:
- Holz
aus
heimischen Wäldern
- Maschinen und Teile
von den Industriewerken (Radio) Rheinböllen
- Fertigprodukte
von den Firmen Puricelli Rheinböllerhütte sowie Nachfolger
(Wilhelmy, Meier&Weichelt, Alfred Teves mit eigenem Gleisanschluss in
Rheinb.-Hütte)
- Munition und Mil-Gut
aus dem Bundeswehr-Munitions-Depot Rheinböllen
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später eigener Gleisanschluss zwischen Rheinböllen und Ellern
(für die Rangiergeschäfte innerhalb des Gleisanschlusses wurde extra
eine olivfarbene Bundeswehr-Rangierlok angeschafft,
die bei der Überführung in der Anschluss-Weiche entgleiste und nie
eingesetzt wurde.)
Dieser Gleisanschluss wurde im Jahre 1980 stillgelegt.
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Ein neuer Gleisanschluss mit Verladebahnhof wurde nach Verlagerung der
Munitionsbunker
in Ri Ellern am 01,03,1980 mit Gleisanbindung im Bahnhof Ellern in Betrieb
genommen.
Empfangsaufkommen an Wagenladungsgüter:
- Manövertransporte der Amerikaner und Bundeswehr.
- Brikett, Kohlen und Düngemittel – Firma Kohlen-Schneider Nachf. W.
Wendling
- Rohprodukte für die Gießerei – Werk Rheinböllerhütte
- Munition und Mil-Gut – Munitions-Depot Rheinböllen
Stückgut
Bis zur Verlagerung des Stückgutverkehrs zum
Stückgutbahnhof Simmern wurde Stückgut und Expressgut
durch den „bahnamtlichen Rollfuhrunternehmer Horst Bender (Benders-Mühle,
Rheinböllen) zugestellt und abgeholt
Speditionstätigkeit: Mitte der 50er Jahren – 1969
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Das endgültige Aus für den Bahnhof Rheinböllen
Nachdem der Bahnhof Rheinböllen zum 01,06,1991 als
Wagenladungstarifpunkt aufgelassen (geschlossen) wurde,
wurden die Gleisanlagen außer das „durchgehende Hauptgleis 1“
(nunmehr Streckengleis) nach und nach zurückgebaut.
Der „Bahnhof“ (Empfangsgebäude mit Güterschuppen,
Stellwerksraum und Nebengebäude sowie die Ladestraße wurden an die
Fa.Hotelbetriebe (Besitzer) Hein Elbert
Rheinböllen
verkauft
Zeitpunkt des Verkaufs: Jahr 1987
Das „ehemalige“ Empfangsgebäude wurde zum „HOTEL“
umgebaut. |
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Rheinböllen
Danke an Hemut Christmann für die Dokumentation! |