Bahnhof Windesheim in km 8,74
Das Empfangsgebäude entspricht dem Bauplan des Empfangsgebäudes
von Argenthal, Hirschfeld, Pfalzfeld.....
Überall im Hunsrück kann der aufmerksame Beobachter diesen Empfangsgebäudetyp
(Mittleres Empfangsgebäude) finden. Aber auch in der Eifel und an der Nahe entstanden Bahnhöfe nach diesem
Bauplan.
Die Ausstattung der Bahnanlage Windesheim weicht ein wenig von der Norm ab.
Während die anderen Bahnhöfe mit bis zu 700m langen Kreuzungsgleisen
ausgestattet waren, verfügte Windesheim nur über ein 300m Überhol und Kreuzungsgleis. Auch das
Ladegleis war nie länger. Bei der Eröffnung 1889 war Windesheim schon als
Kreuzungsbahnhof vorgesehen. So wurde um 1900 auch der Bahnhof mit dem
entsprechenden Empfangsgebäude versehen. Aber schnell entwickelte sich der
Verkehr auf der Hunsrückbahn weiter. So wurden Heddesheim (um1910) und
Schweppenhausen (um1920) ebenfalls ausgebaut und erhielten längere Überholgleise
wie die Station Windesheim. Die Hauptaufgabe des Fahrdienstleiters war
dann auch die Sicherung der beiden Übergänge im Ortsbereich und die Kreuzung von
Personenzüge. Güterzugkreuzungen waren nicht vorgesehen wegen des kurzen
Kreuzungsgleises.
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Links: Schrankenanlage
Windesheim
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Rechts: Zustand
Bahnhof 1974
Unten: Vergleich
2010 und 1986
Der selbe Telegrafenmast
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Links: Zustand der
Hunsrückbahn 2010.
Schneckenbahn mit 10km/h
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Der Gleisplan mit den Hauptgleisen 2 +3 und dem Ladegleis 1 dürfte seit dem
Ausbau am Anfang des 20 Jahrhunderts entstanden sein. Die Einfahrten
wurden mit Einfahrsignalen gedeckt. Ausfahrsignale hatte der Bahnhof nie. Bis in
die 50iger Jahre erfolgten auch planmäßig Kreuzungen im Bahnhof Windesheim. Am
04.04.1961 wurde Gleis 3 mit den Weichen 2 und 6 außer Betrieb genommen. Im
Jahre 1970 wurde die Weiche 5 ausgebaut. (Anbindung Ladegleis aus Richtung
Simmern). Am 9.03.1973 erfolgte die Umwandlung des Bahnhofs in eine Blockstelle
mit Ausweichanschlussstelle. Am Aussehen der Anlage änderte dies nichts.
Entfallen konnten nur die Zp9 Signale des Fahrdienstleiters am Bahnsteig. Im
Jahre 1979 wurden noch Indusieinrichtungen an den Signalen angebracht und 1980
die Signalstandorte verändert. Im Januar 1981 erfolgte dann der Rückbau der
Signale. Der Blockwärter Windesheim musste nun umziehen in eine Bretterbude
direkt am Bahnübergang und war für die letzten 3 Jahre nur noch
Schrankenwärter. Durch diesen Umzug verlor die Schrankenanlage eine wichtige
Sicherung. Die Signale. Diese wurden bis Dato erst auf Fahrt gestellt, wenn die
Schranken geschlossen waren. Hätte der Wärter nun vergessen die Schranken zu
schließen, hätte es zu einem folgenschweren Unfall kommen können. Das Empfangsgebäude wurde noch im selben Jahr verkauft. Die
letzte Schicht eines Schrankewärters fand am 29.09.1984 statt. Bis Heute
werden die Schranken nun vom Zugbegleitpersonal geschlossen.
In den nächsten Jahren ist ein Ausbau der Hunsrückbahn geplant. Dabei soll
in Windesheim (Ortsausgang Guldental) eine Überleitstelle entstehen. (von 1
Gleis auf 2 Gleise)
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Rechts:
Kurzer Halt 1981
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Links: Das Toppbild
in Windesheim
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Bahnhof Windesheim
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Rechts: 2010
am Sägewerk
Windesheim
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Ehem. Standort
Einfahrsignal Windesheim
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Links:
Genau Hinsehen,
Einfahrsignal Windesheim
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Lageplan 1946 |
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Lageplan 1981 |
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Letzte Änderung:
Donnerstag, 08 Dezember 2011
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